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SC Leinefelde 1912 Hallenlandesmeister

Foto: J. Bruhn - Hallenmasters Endrunde in Bad Langensalza: SC Leinefelde ist der neue Titelträger Thüringens in der Halle Quelle: www.thueringer-fussball.de

Meister Leinefelde

Video zum Gewinn der Hallenmasters 2009

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Wiederholds Goldschuss

Leinefelder Sportclub
Thüringer Hallenmeister der Männer in Bad Langensalza

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Die Leinefelder gingen 1991 als erster Hallenmeister des Freistaates Thüringen hervor. Am Samstag wiederholten sie dieses Kunststück in der Salza-Halle. In einem packenden Finale trennten sich die Leinestädter von Schott Jenaer Glas 1:1 nach regulärer Spielzeit. Auch nach der Verlängerung gab es noch keine Entscheidung. Im Neunmeterschießen behaupteten sich die Männer von Trainer Jochen Scheerbaum mit 4:3, wobei Martin Wiederhold den Siegtreffer markierte.


Quelle: http://www.thueringer-allgemeine.de/ (von Werner SCHWARZ)
Quelle Bilder: TA

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Grenzenlos war der Jubel unter den Roten. Es war keine Sache für schwache Nerven. Die Jenaer gingen im Finale durch Henze in Führung. Fast wäre ihnen ein zweiter Treffer gelungen. Aber die Leinefelder hielten dagegen, erzwangen eine ausgeglichene Partie. Rick Küntzelmann gelang der leistungsgerechte Ausgleich.
In der Verlängerung hatte Martin Wiederhold die Riesenchance zur Entscheidung. Er traf den Ball jedoch nicht richtig. Er hob sich den goldenen Schuss für später auf. Das Neunmeterschießen begann mit einem Fehlschuss von Florian Hartleib. Alles sprach für einen Titelgewinn der Truppe von Trainer Wolfgang Schakau. Aber auch die Glaswerker leisteten sich zwei Fehlschüsse. Nico Wummel, Rick Küntzelmann, Sven Munser behielten die Nerven. Zum Schluss war Martin Wiederhold an der Reihe. In der Vorrunde hatte er mit einem Neunmeter fast die Hallenuhr abgeschossen, diesmal behielt er die Nerven. Danach ein Freudenknäuel auf dem Belag der Salza-Halle. Leinefelde stand als Hallenmeister fest.

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Mit dem TFV-Präsidenten Rainer Milkoreit kam die Wende. Als er in der Halle erschien, spielten wir endlich Fußball. Die beiden besten Teams trafen im Finale aufeinander, sagte Trainer Jochen Scheerbaum.

Zum Auftakt lieferten die Leinefelder einen Grottenkick gegen Ohrdruf ab. Mit 1:2 unterlagen sie. Rick Küntzelmann erzielte den zwischenzeitlichen Ausgleich. Danach steigerte sich der spätere Meister. Florian Hartleib, Tobias Rittmeier und Sven Munser sorgten für den 3:0-Erfolg über Meiningen. Martin Wiederhold und Florian Hartleib trafen beim 2:1-Sieg gegen Ilmenau, wobei Letzterer zehn Sekunden vor Schluss erfolgreich war.
Im Halbfinale gaben die Leinefelder den zuvor stark auftrumpfenden Veilsdorfern keine Chance. Martin Wiederhold, Sven Munser (2), Florian Hartleib und Nico Wummel stellten den 5:1-Triumph sicher.

Als erfolgreichster Torschütze vor dreihundert Besuchern ging Trier (Veilsdorf) hervor. Andy Raab vom SV Schott Jenaer Glas wurde als bester Spieler ausgezeichnet. Alexander Müller (Veilsdorf) erhielt die Ehrung bester Torsteher. In entscheidenden Situationen war auch Andreas Knoll zur Stelle, lobte Scheerbaum seinen Schlussmann. Einen rabenschwarzen Tag erwischten die Siemeröder. Sie erzielten nicht einen Treffer, unterlagen Schott Jenaer Glas 0:3, EK Veilsdorf 0:4 und Preußen Bad Langensalza 0:1.

Vorrundengruppe A

Bad Langensalza - EK Veilsdorf 0:3
Schott Jena - SV GW Siemerode 3:0
Schott Jena - Bad Langensalza 0:0
GW Siemerode - EK Veilsdorf 0:4
Bad Langensalza - Siemerode 1:0
EK Veilsdorf - SV Schott Jena 2:2


Endstand:

1. SV EK Veilsdorf 3 9:2 7
2. SV Schott Jena 3 5:2 5
3. Bad Langensalza 3 1:3 4
4. Grün-Weiß Siemerode 3 0:8 0

Vorrundengruppe B

FSV 06 Ohrdruf - SC Leinefelde 2:1
Germania Ilmenau - Meiningen 4:0
Germania Ilmenau - Ohrdruf 1:1
VfL Meiningen - SC Leinefelde 0:3
FSV Ohrdruf - VfL Meiningen 1:0
SC Leinefelde - Germ. Ilmenau 2:1


Endstand:

1. FSV 06 Ohrdruf 3 4:2 7
2. SC Leinefelde 1912 3 6:3 6
3. Germania Ilmenau 3 6:3 4
4. VfL Meiningen 3 0:8 0

Halbfinale

SV EK Veilsdorf - SC Leinefelde 1:5
FSV 06 Ohrdruf - Schott Jena 0:1

Spiel um Platz 3

SV EK Veilsdorf - FSV Ohrdruf 2:1

Finale

SC Leinefelde - Schott Jena 4:3 n.N.

Bester Spieler Andy Raab (SV Schott Jena)
Bester Torwart Alexander Müller (SV EK Veilsdorf)
Bester Torschütze Stefan Trier (SV EK Veilsdorf) 4

Aufgebote der Mannschaften:

SC Leinefelde
1912 Andreas Knoll, Patrick Zietz, Gregor Reinhold, Nico Wummel (1), Rick Küntzelmann (2), Florian Hartleib (3), Martin Weinrich, Andreas Keppler, Sven Munser (3), Maik Aschenbach, Tobias Rittmeier (1), Martin Wiederhold (2).

SV Grün-Weiß Siemerode
Dustin Gillich, Matthias Lippold, Manuel Dölle, Karsten Wellmann, Björn Kleineberg, AndrTrümper, Andreas Schulz, Andr Thüne.

31.01.2009
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Der neue Titelträger sprang erst in letzter Sekunde auf den Zug ins Halbfinale auf

Chronologie der Ereignisse in der Salzahalle/300 Besucher sahen 43 Tore

Text- und Bildquelle: Hartmut Gerlach www.tfv-erfurt.de

Die Vorrunde in der Gruppe A begann mit klaren Siegen von Veilsdorf und SCHOTT Jena. Während der SV EK im zweiten Spiel nach einem 4:0 über die insgesamt enttäuschenden Siemeroder bereits sicher im Halbfinale war, musste sich der Thüringenliga-Tabellenführer mit einem torlosen Remis gegen den Ausrichter begnügen. Dennoch stand Jena dank des komfortablen Torverhältnisses vor der letzten Begegnung mit mehr als einem Bein in der Runde der besten vier Teams. So genügte den Männern von Trainer Wolfgang Schakau gegen Veilsdorf ein Unentschieden, um gleichfalls im Halbfinale dabei zu sein. Das 1:1 von Bad Langensalza über den SV Grün-Weiß Siemerode bedeutete für den FSV 1966 Preußen am Ende schließlich Platz 6.
Der spätere Titelgewinner startete mit einer 1:2-Niederlage gegen den Bezirksligisten FSV 06 Ohratal ins Turnier. Anders da die Ilmenauer, die Meiningen, das wie Siemeroder kein Tor erzielte und ohne Punkt nach Hause fuhr, beim 4:0 keine Chance ließen. Während Ohrdruf mit einem Remis gegen den SV Germania erneut aufhorchen ließ, war der VfL 04 nach dem 0:3 gegen Leinefelde bereits aus dem Rennen. Mit dem zweiten Sieg qualifizierte sich Ohrdruf dann endgültig für das Halbfinale. Ilmenau hätte ein Unentschieden gereicht, um dem FSV zu folgen. Doch da hatte die Vertretung von Wieland Kühn die Rechnung ohne Florian Hartleib gemacht. Der traf Sekunden vor der Schlusssirene für den SC 1912, kegelte den Thüringenligisten, der Rang 5 belegte, damit aus dem Wettbewerb und seine Mannschaft ins Halbfinale.
Hier demonstrierte der Spitzenreiter der Landesklasse West weitere Steigerungsraten. Mit 5:1 besiegte man die Südthüringer aus Veilsdorf. Mehr Mühe hatte da schon Jena. Ein 1:0 genügte jedoch, um ins Finale zu kommen. Zunächst sicherte sich der SV EK Veilsdorf mit einem 2:1 Platz. Und als Henze den SV SCHOTT im Endspiel schon recht früh mit 1:0 in Führung brachte, glaubten wohl die meisten der 300 Besucher an einen sicheren Erfolg der höherklassigen Vertretung. Doch die musste, als man nach einer Zwei-Minuten-Strafe von Bengs in Unterzahl war, durch Küntzelmann drei Minuten vor dem Ende den Ausgleich hinnehmen. Danach passierte auf beiden Seiten nicht mehr viel. So verstrichen die reguläre Spielzeit und auch die Verlängerung ohne Treffer. Es blieb bei insgesamt 43 Toren in 16 Vergleichen. Damit brachte das Strafstoßschießen die Entscheidung. Darüber berichteten wir bereits am Samstagabend. Als Leinefeldes fünfter Schütze Martin Wiederhold einschoss, kannte der Jubel beim neuen Hallenmeister keine Grenzen mehr.
Auch Andy Raab (SV SCHOTT Jena), Alexander Müller und Stefan Trier (beide SV EK Veilsdorf) – auf dem Foto von links - freuten sich über ihre Auszeichnungen als „Bester Spieler“, „Bester Torhüter“ und „Bester Torschütze“.

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Die Siegehrung wurde von TFV-Präsident Rainer Milkoreit sowie von Hauptgeschäftsführer Hans-Günter Hänsel vorgenommen. Übergeben wurden die Pokale der Köstritzer Schwarzbierbrauerei und passend dazu auch die Getränke. (Foto: Jürgen Bruhn/Mönchenholzhausen).

Rainer Milkoreit

Die finanziellen „Anerkennung“ des TFV für Sieger und Platzierte wandert bei allen Teilnehmern bestimmt in die Mannschaftskassen.

Rainer Milkoreit sah eine technisch nicht hochklassige, aber umkämpfte Endrunde. Gerald Rössel (Sömmerda), als TFV-Spielobmann der Organisator der 19. Thüringer Hallenmeisterschaft, gab dieses Urteil ab: „Wir haben interessante Spiele mit einigen hauchdünnen Entscheidungen gesehen. Natürlich hätte ich mir ein wenig mehr Spielkultur gewünscht, aber ich freue mich, bei aller Verbissenheit in manchen Partien, auch über die Fairness der Mannschaften.

Schiedsrichter

Daran hatten auch die Schiedsrichter Pierre Leitschuh (Barchfeld), Lothar Kruse (Hundeshagen), Armin Stollberg (Mühlhausen) und Eugen Ostrin (Eisenach) – von links –auf Grund ihrer konsequenten Spielleitung ihren Anteil.

Alle Teilnehmer der Hallenendrunde von Bad Langensalza im Bild 79 Spieler in acht Mannschaften/Verletzungen von Martin Weinrich und Marcus Hacker Bevor die insgesamt 79 Akteure in den acht Mannschaften die Endrunde um den Köstritzer Pokal in Bad Langensalza begannen, baten wir zum Fototermin. Auf den Bildern sind auch Martin Weinrich (SC Leinefelde 1912) und Marcus Hacker (SV SCHOTT Jena) zu sehen. Für sie verlief das Turnier recht unglücklich, denn beide schieden mit Verletzungen – Weinrich (Sprunggelenk) und Hacker (Platzwunde am Kopf) - aus. Wir wünschen beiden Spielern schnelle Genesung. Die Teams in der Reihenfolge ihres Abschneidens:

SC Leinefelde 1912

SC Leinefelde 1912
Knoll, Zietz, Reinhold, Wummel (1), Küntzelmann (2), Hartleib (3), Weinrich, Keppler, Munser (3), Aschenbach, Rittmeier (1), Wiederhold (2)

SV SCHOTT Jena

Schott Jena
Just, Raab (3), Walter, Heuschkel (1), Lippold, Bengs (2), Henze (1), Hacker, Bloß, Eismann

SV Elektro-Keramik Veilsdorf

SV Elektro-Keramik Veilsdorf
Müller, Kreußel (1), Otto (2), Wirsing (3), Westhäuser, Goldschmidt, Langguth (2), Trier (4)

FSV 06 Ohratal Ohrdruf

FSV 06 Ohratal Ohrdruf
Herschel, Frank (1), Jüngling (1), Gutjahr (1), Pfannstiel, Ortlepp, Maternowski, Meinhardt (1), Lodato, Januszek (1), Schunke

SV Germania Ilmenau

SV Germania Ilmenau
Kott, Heiroth, Skibbe, Eberhardt, Zachert, Dobrocki (1), Bonsack (3), Jüngling (1), Fernando, Schlott (1)

FSV 1966 Preußen Bad Langensalza

FSV 1966 Preußen Bad Langensalza
Schneider, Domeinski, John, D. Bagrov (1 Tor), Lorenz, L. Bagrov, Becker, Fiß, Steinmetz

SV Grün-Weiß Siemerode

SV Grün-Weiß Siemerode
Gillich, Lippold, Dölle, Wellmann, Kleineberg, Trümper, Schulz, Thüne

VfL Meiningen 04

VfL Meiningen 04
Abt, Winterstein, Pauler, D. Werrbach, Koch, Albrecht, Marschall, Schleicher, Möhring, Kempf

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