Niederlage in der Schlussphase

Da ist es doch passiert: Unsere erste Mannschaft kassiert im Punktspiel der Fußball-Landesklasse, Staffel II, in Bad Frankenhausen eine 2:3-Niederlage. Im Vorfeld sprach unser Trainer Thomas Rosenbrock noch davon, dass es keinen Angstgegner für unsere Mannschaft gibt. Doch nach drei Spielen gegen die Bad Frankenhäuser in der Landesklasse nach unserem Abstieg konnten wir bisher nur einen Punkt holen. Ob man nach dieser Entwicklung von einem Angstgegner sprechen kann, überlassen wir jedem Einzelnen, dennoch sieht die Bilanz gegen die Frankenhäuser nicht gerade rosig aus. Im Hinspiel der vergangenen Saison konnten wir gegen eine sehr defensive Mannschaft nicht überzeugen, brachten beste Gelegenheiten nicht im Tor unter, und im Rückspiel kassierten wir auf heimischen Kunstrasen gar eine deutliche Niederlage. Und nun das 2:3 am Samstag.

„Wir haben stark und konzentriert begonnen. Durch einen Fehlpass wurde der erste Gegentreffer eingeleitet“, berichtet Trainer Thomas Rosenbrock, der sich am Ende des Spiels ein wenig über die vielen guten ausgelassenen Tormöglichkeiten ärgerte und dem Gastgeber eine überaus großartige Effektivität bescheinigte. Das 1:0 für die Einheimischen erzielte Robert Ränke (18. Minute). Postwendend konnte Marius Gerbig aus gut 25 Metern mit seinem Schuss den Ausgleich erzielen. Mit den Aktionen bis zum Pausenpfiff unserer Elf konnte man nicht zufrieden sein. Der Ausgleich gab wenig Sicherheit. „Nach dem Ausgleich haben wir unserer Angriffe zu überhastet vorgetragen. Außerdem war das Spiel auch von vermeidbaren Fehlern geprägt“, so Thomas Rosenbrock.

Nach dem Seitenwechsel habe sich seine Mannschaft dann wieder konzentriert präsentiert und ließ Ball und Gegner laufen. „Folgerichtig haben wir auch die Führung erzielt“, sagt unser Trainer. Marco Gebhardt (73.) war es, der das 2:1 aus unserer Sicht erzielte. Zuvor hätte unser Kapitän Enrico Schmalstieg schon den Führungstreffer erzielen können, scheiterte aber vom Elfmeterpunkt an Frankenhausens Torwart (55.). Und dann das gleiche Bild wie in der ersten Halbzeit, als ob ein Schalter umgelegt wurde, die Führung brachte nicht mehr Sicherheit in unser Spiel, das Gegenteil war der Fall. „Danach war es wieder das zerfahrene und überhastete Spiel mit zahlreichen individuellen Fehlern von uns. Wir gingen in 1 gegen 1 Situationen die nicht hätten sein müssen“, fasst Thomas Rosenbrock die restliche Spielzeit zusammen. Steven Halusa (79.) gelang der Ausgleichstreffer und Norman Both (90.) ließ die Blau-Weißen in der Schlussminute Jubeln.