Neuzugang Benjamin Rybicki: Teistungen ist der Favorit

Der 27-jährige Benjamin Rybicki wechselte vor dieser Saison vom Eichsfelder Fußball-Kreisoberligisten SV Blau-Weiß Brehme zum Landesklässler SC Leinefelde 1912. Zuvor war er auch in Niedersachsen für Germania Breitenberg aktiv. Bereits mit vier Jahren begann der Brehmer in seinem Heimatort mit dem Fußballspielen. Nach dem ersten Saisonspiel gegen die SG An der Lache Erfurt in der Landesklasse und vor dem Eichsfeldderby in der ersten Runde des Thüringer Landespokals gegen Wacker Teistungen sprachen wir mit dem neuen Akteur des SC Leinefelde 1912.

Das erste Spiel in der Landesklasse am vergangenen Samstag gegen die SG An der Lache ging mit 1:3 verloren. Woran hat es aus ihrer Sicht gelegen, dass keine Punkte nach dem ersten Spiel auf dem SCL-Konto stehen?

Das Spiel war nach zehn  Minuten fast schon entschieden. Wir haben als Mannschaft  zu Beginn keine richtige Bindung zum Spiel gefunden beziehungsweise gehabt, trotz dass wir mehr Ballbesitz hatten.  Persönlich hatte ich mir mehr erhofft. Wir haben  gute Ansätze gezeigt,  müssen da einfach weitermachen, dann bin ich guter Dinge für die kommenden Partien.

Am Samstag steht das Spiel in der 1. Runde des Thüringer Landespokals an. Kennen sie Spieler vom Gegner Wacker Teistungen?

Denn einen oder anderen Spieler kennt man natürlich. Gerade im Pokal zum Derby ist es ein Spiel, auf das ich mich freue.

Was erwarten sie für ein Spiel?

Es wird ein harter Kampf werden, weil sich beide Mannschaften nichts schenken werden. Teistungen ist für mich Favorit, aber der Pokal hat ja bekanntlich seine eigenen Gesetze.

Sie sind zum SC Leinefelde gewechselt. Was hat sie dazu bewegt?

Der sportliche Anreiz noch einmal höherklassig in der Landesklasse zu spielen.

Auf was freuen sie sich am meisten im neuen Umfeld?

Es sind alles alte Bekannte. Mit dem ein oder anderen noch einmal zusammen zu spielen, wie Patrick Reimann , Enrico Schmalstieg, Dominik Dahlke oder auch Dusty Dressler. Auch einfach nochmal eine Stufe aufzusteigen, sollte das Ziel sein.

Wie fühlen sie sich nach den ersten paar Wochen im Trikot des SCL?

Einfach klasse – sportlich gesehen sind alle auf einem hohen Niveau und genau so Ehrgeizig wie ich. Da macht jede Trainingseinheit und jedes Spiel Spaß.

Welcher Spielertyp sind sie?

Ganz klar alte Schule: Spielen und laufen, ein-zwei  Ballkontakte und weg damit.

Was würden sie als ihre größten fußballerischen Stärken bezeichnen?

Mein Kopfballspiel und auch mein linker Fuß ist auch ganz okay.  Zudem denke ich Mental stark zu sein, wenn es drauf ankommt ziehe ich nicht zurück.

Haben sie eine Lieblingsposition?

Außer im Tor geht eigentlich jede Position. Da wo ich gebraucht werde spiele ich für das Team.

Was zeichnet die Mannschaft aus?

Ich finde das Team klasse, weil von allem was dabei ist. Jung, alt, kantige, schnelle Spieler und zudem hoch intelligente Spieler, die auch mal ein Spiel allein entscheiden können.  Zudem glaube ich, dass es mit dem neuen Trainer sehr gut werden kann.

Welche persönlichen Ziele verbinden sie mit der neuen Saison?

Man will immer der beste Spieler sein ganz klar, aber ich schau erst einmal von Spiel zu Spiel. Es muss auch  erstmal alles zusammenwachsen.